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Termin
030 7856051
Adresse
Mehringdamm 68
10961 Berlin
ZMM — Zahnmedizin Mehringdamm

Zahnfleisch, dasträgt.Parodontitisbehandlung in Berlin-Kreuzberg.

Zahnfleisch, das blutet oder zurückgeht, ist ein Signal — kein Schönheitsfehler. Unsere Parodontitisbehandlung in Berlin-Kreuzberg setzt dort an, wo die Entzündung sitzt: messbar, schonend und mit einer Nachsorge, die hält. Am Mehringdamm, für Kassen- und Privatpatienten.

Warum ZMM
01

Erst messen, dann behandeln

Jede Therapie beginnt mit einem Parodontalstatus: Wir messen die Taschentiefen an jedem Zahn und sehen so genau, wo die Entzündung aktiv ist — statt pauschal zu reinigen.

02

Schonende Reinigung

Mit modernen Verfahren wie Airflow und feinen Instrumenten lösen wir Beläge unterhalb des Zahnfleischrands. So wenig wie möglich, so präzise wie nötig.

03

3D-Diagnostik bei Bedarf

Bei fortgeschrittenen Verläufen liefert unser Sirona-DVT ein dreidimensionales Bild des Knochens. Das hilft, den Behandlungsweg individuell und nachvollziehbar zu planen.

04

Nachsorge, die dranbleibt

Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Mit der unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) begleiten wir Sie in festen Intervallen, damit das Erreichte stabil bleibt.

Was hinter Parodontitis steckt

Eine Parodontitisbehandlung in Berlin-Kreuzberg beginnt bei uns mit Zuhören und Messen, nicht mit dem Bohrer. Parodontitis — oft umgangssprachlich Parodontose genannt — ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats. Bakterien im Zahnbelag lösen sie aus; unbehandelt kann sie Zahnfleisch und Kieferknochen langsam abbauen. Typische Anzeichen sind häufiges Zahnfleischbluten, Mundgeruch, freiliegende Zahnhälse oder Zähne, die sich locker anfühlen.

Das Tückische: Die Erkrankung tut lange nicht weh und bleibt deshalb oft unbemerkt. Deshalb steht am Anfang jeder Therapie die genaue Diagnostik. Mit der Taschenmessung erfassen wir an jedem Zahn, wie tief sich die Entzündung bereits ausgebreitet hat. Bei Bedarf ergänzt unser 3D-Röntgen (DVT) das Bild des Knochens. Erst wenn wir wissen, woran wir sind, planen wir die Behandlung — abgestuft nach Schweregrad und auf Ihre Situation zugeschnitten.

Für die parodontologische und chirurgische Versorgung steht bei uns Sophie Wendorff-Tobolla, M.Sc. Orale Chirurgie & Implantologie. Sie behandelt minimalinvasiv und legt Wert darauf, körpereigenes Gewebe so weit wie möglich zu erhalten.

Behandlung und Nachsorge am Mehringdamm

Der Kern der systematischen PA-Therapie ist die gründliche Reinigung der Wurzeloberflächen unterhalb des Zahnfleischrands. Unter lokaler Betäubung lösen wir harte und weiche Beläge aus den Zahnfleischtaschen und glätten die Wurzeloberfläche, damit sich das Gewebe wieder anlegen kann. Das geschieht schonend und meist in wenigen Sitzungen. Bei tiefen Taschen oder fortgeschrittenem Knochenabbau besprechen wir, ob ergänzende mikrochirurgische Schritte sinnvoll sind.

Entscheidend für den langfristigen Erfolg ist, was danach kommt. Nach einer Reevaluation, bei der wir die Taschentiefen erneut messen, gehen wir in die unterstützende Parodontitistherapie (UPT) über. In individuell festgelegten Intervallen reinigen und kontrollieren wir gezielt die Stellen, die anfällig bleiben. Parodontitis lässt sich in der Regel gut beherrschen — dauerhaft ruhig bleibt das Zahnfleisch aber nur mit konsequenter Nachsorge und guter häuslicher Pflege, bei der wir Sie unterstützen.

Sie finden uns am Mehringdamm 68, wenige Schritte vom U-Bahnhof Mehringdamm (U6/U7). Wir behandeln Kassen- und Privatpatienten; einen Termin können Sie telefonisch unter 030 7856051 oder über Doctolib vereinbaren. Wenn Sie unsicher sind, ob bei Ihnen eine Parodontitis vorliegt, ist eine Untersuchung mit Taschenmessung der ehrlichste erste Schritt.

So läuft es ab

  1. 01

    Befund & Taschenmessung

    Wir erheben den Parodontalstatus, messen die Taschentiefen und prüfen Blutung und Zahnbeweglichkeit. So entsteht ein klares Bild des Ist-Zustands — die Grundlage für alles Weitere.

  2. 02

    Vorbehandlung & Aufklärung

    Vor der eigentlichen Therapie reinigen wir die Zahnoberflächen professionell und besprechen mit Ihnen die häusliche Pflege. Eine gute Mundhygiene ist die halbe Behandlung.

  3. 03

    Geschlossene PA-Therapie

    Unter lokaler Betäubung reinigen wir die Wurzeloberflächen unterhalb des Zahnfleischs und entfernen entzündliches Gewebe — meist in ein bis zwei Sitzungen, schonend und gewebeschonend.

  4. 04

    Reevaluation

    Nach einigen Wochen messen wir erneut. So sehen wir, wie das Zahnfleisch reagiert hat, und entscheiden gemeinsam, ob weitere Schritte sinnvoll sind.

  5. 05

    Nachsorge (UPT)

    In individuell festgelegten Abständen kontrollieren und reinigen wir gezielt. Diese Erhaltungstherapie ist entscheidend für ein dauerhaft ruhiges Zahnfleisch.

Sophie Wendorff-Tobolla
Chirurgie heißt: so wenig wie möglich, so präzise wie nötig."
Sophie Wendorff-Tobolla · M.Sc. Orale Chirurgie & Implantologie
Kosten & Kostenübernahme

Bei nachgewiesener Parodontitis übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die systematische PA-Therapie in der Regel nach einem genehmigten Behandlungsplan. Die unterstützende Nachsorge (UPT) ist je nach Schweregrad teilweise enthalten; ergänzende Leistungen können privat anfallen. Was in Ihrem Fall sinnvoll und nötig ist, besprechen wir vorab transparent in einem persönlichen Beratungsgespräch mit Heil- und Kostenplan.

Häufig gefragt
  • Ist eine Parodontitisbehandlung schmerzhaft?

    Die Reinigung der Zahnfleischtaschen erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung, sodass die Behandlung gut auszuhalten ist. Ein leichtes Spannungs- oder Druckgefühl danach ist möglich und klingt meist rasch ab. Wir gehen so schonend wie möglich vor.

  • Was ist der Unterschied zwischen Parodontitis und Parodontose?

    Gemeint ist meist dasselbe. Fachlich korrekt ist Parodontitis — die entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats. Parodontose ist der ältere, umgangssprachliche Begriff, der oft denselben Sachverhalt beschreibt.

  • Übernimmt die Krankenkasse die Parodontitisbehandlung?

    Bei nachgewiesener Parodontitis übernehmen die gesetzlichen Kassen die systematische Therapie in der Regel nach einem genehmigten Plan. Die Nachsorge ist je nach Schweregrad teilweise enthalten. Die Details klären wir vorab mit Ihnen.

  • Wie oft muss ich zur Nachsorge (UPT)?

    Das hängt von Ihrem individuellen Risiko und dem Befund ab. Üblich sind Intervalle von etwa drei bis sechs Monaten. Den passenden Rhythmus legen wir gemeinsam nach der Reevaluation fest.

  • Kann ich nach der Behandlung meine Zähne verlieren?

    Ziel der Therapie ist, den Abbau zu stoppen und Zähne zu erhalten. Wie gut das gelingt, hängt vom Ausgangsbefund, von Ihrer Mitarbeit und von konsequenter Nachsorge ab. Eine pauschale Aussage ist nicht möglich — wir schätzen Ihre Situation individuell ein.

  • Wie merke ich, dass ich eine Parodontitis haben könnte?

    Häufiges Zahnfleischbluten, Mundgeruch, zurückweichendes Zahnfleisch, freiliegende oder empfindliche Zahnhälse und lockere Zähne können Hinweise sein. Sicherheit gibt eine Untersuchung mit Taschenmessung.

Bereit?

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